Meetings der Anonymen Alkoholiker

Meetings heißen die regelmäßig stattfindenden Gruppentreffen der Anonymen Alkoholiker. Im Allgemeinen werden sie an jeweils gleicher Stelle oder auf der gleichen Plattform einmal oder mehrmals wöchentlich zu festgelegten Zeiten abgehalten.

Erste Hilfe

Digitale Meetings

Als digitale Meetings werden die digitalen Treffen der Anonymen Alkoholiker im Internet bezeichnet.

Von Chatmeetings auf WhatsApp, Signal oder Telegram bis hin zu Videomeetings auf Jitsi, Skype oder Zoom besteht eine große Auswahl an Formaten sich mit anderen Betroffenen digital zu auszutauschen.
 

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Veranstaltungen

Als Veranstaltungen werden nicht regelmäßige stattfindende, oft einmalige Treffen der Anonymen Alkoholiker bezeichnet.

Die Gruppen der Gemeinschaft richten meißt einmalige Zusammen­künfte mit Bezug zum AA-Programm, Workshops zu AA-bezogenen Themen oder zum Beispiel auch jährlich stattfindende Treffen aus.

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Meetings vor Ort

Als Meetings vor Ort (auch als Präsenzmeetings oder face-to-face Meetings bekannt) werden die meist wöchentlichen Treffen der Anonymen Alkoholiker bezeichnet.

Es gibt davon ca. 2000 in Deutschland, etwa 140 in Österreich und Südtirol und ungefähr 110 in der Schweiz, also sicher auch eins in Ihrer Nähe.
 

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Die drei gängigen Meetingsformen

Im geschlossenen Meeting treffen sich nur Alkoholiker und alle, die den Wunsch haben, mit dem Trinken aufzuhören. Jeder, der etwas zu sagen oder zu fragen hat oder sich der Gruppe mitteilen will, kann dies tun.

Dabei spricht jeder nur für sich und über sich selbst – seine eigenen Gefühle. Nachnamen sollen nicht genannt, Kritik soll nicht geübt und Ratschläge nicht erteilt werden. In den geschlossenen Meetings kann der Alkoholiker die Fähigkeit entwickeln – durch die Offenheit und das ehrliche Bekenntnis der anderen -, sich selber zu erkennen. Er lernt, seine eigenen Schwächen, Fehler und Handlungsweisen selbstkritisch zu betrachten und sie schließlich zu offenbaren.
Irgendein anderer AA wird die gleichen Schwierigkeiten gehabt haben und kann schildern, wie er damit fertig geworden ist, und was er heute anders macht als früher. Die Erkenntnis, mit seinem Problem nicht alleine dazustehen, und das Gefühl, verstanden zu werden, machen Mut. Die Beispiele anderer, die aus scheinbar auswegloser Lage einen neuen Start ins Leben gefunden haben, geben Hoffnung.
Die wahre Bedeutung des eigenen Anteils bei seinen Schwierigkeiten erkennt der AA oft erst bei der Aussprache.

Am offenen Meeting nehmen außer Alkoholikern auch Familienangehörige, Freunde, Verwandte oder sonst Interessierte teil. Der Meetingsablauf unterscheidet sich im Allgemeinen nicht von dem des geschlossenen Meetings, die Gesprächsthemen und -inhalte liegen jedoch meist – durch die Teilnahme von Nichtalkoholikern – auf einer anderen Ebene.

Das öffentliche Informationsmeeting ist dann angebracht, wenn der Interessentenkreis im offenen Meeting zu groß wird oder eine Gruppe eine größere Personenzahl erreichen will. Bei dieser Gelegenheit ist jeder willkommen, der sich angesprochen fühlt. Diese Meetingsform erlaubt es auch, Fachreferenten zum Thema Alkoholismus sprechen zu lassen. Neben auswärtigen AA-Freunden (wegen der Anonymität am eigenen Ort) können als Redner also auch der Gemeinschaft nahestehende Ärzte, Therapeuten, Pfarrer oder Mitarbeiter der sozialen Dienste zu Wort kommen.

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